Wahlrechtsgrundsätze

Gleiches Wahlrecht

Das bedeutet, dass jede Stimme gleich zählt. Nur weil Lisa mehr Geld als Wolfgang hat, zählt ihre Stimme nicht mehr!

Unmittelbares Wahlrecht

Das bedeutet, dass du Abgeordnete, also Politiker, direkt wählen kannst, auch wenn du bei der Wahl eigentlich eine Partei wählen sollst. Das ist möglich, weil es Vorzugsstimmen gibt. Eine Öffnet internen Link im aktuellen FensterVorzugsstimme ist eine Stimme, die du einem Abgeordneten geben kannst, den du unbedingt wählen möchtest. Dafür musst du aber natürlich auch gleichzeitig die Partei der betreffenden Person wählen.

Persönliches Wahlrecht

Das bedeutet, dass du selbst wählen musst, und niemand anderen für dich wählen lassen kannst.

Freies Wahlrecht

Das bedeutet, dass dich beim Wählen keiner beeinflussen oder unter Druck setzen darf. Du musst selbst frei entscheiden dürfen, wen oder was du wählst.

Geheimes Wahlrecht

Das bedeutet, dass niemand sehen darf, wen du gewählt hast. Deswegen ist dein Wahlzettel in einem Öffnet internen Link im aktuellen FensterWahlkuvert, du füllst ihn in einer Wahlkabine aus und steckst das Kuvert danach in die Wahlurne. So bleibt geheim, wen du gewählt hast.

Verhältniswahlrecht

Das bedeutet, dass der Prozentsatz der Stimmen, den eine Partei bei der Wahl erreicht, den Mandaten der Partei entsprechen soll.

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